Clever tief schlafen

Clever tief schlafen

Schaut man sich vor und nach Feiertagen im Supermarkt um oder betrachtet die Zeitschriftenregale, bietet sich immer das gleiche Bild: Direkt nach Weihnachten gibt es Tulpen statt Weihnachtssterne, Anfang Dezember liegt schon die Januarausgabe der gängigen Magazine bereit. Was sich durch das ganze (Themen-)Jahr der Kaufanreize zieht, beschert uns Lebkuchen Ende August, Halloween-Dekoration ab September und dass es bereits Mitte November adventlich zugeht. Was macht man nur, wenn man bei all diesen vorweggenommenen Jahreszeiten nicht mitkommt? Statt vorauszueilen tut es da bisweilen ganz gut, bewusst hinterherzuhinken, den Weihnachtsbaum einfach bis Ende Januar stehen zu lassen – schließlich war das Schmücken aufwendig genug – und altbewährte Methoden, wie den Winterschlaf zu Entschleunigungszwecken, aufzugreifen.

Wer nicht von Natur aus mit gutem Schlaf gesegnet ist, wie laut Studien zufolge ungefähr 40 Prozent der US-Bürger, kann jetzt mit modernstem Elektroequipment nachhelfen. Auf der CES, der Consumer Electronics Show, die immer im Januar in Las Vegas stattfindet, hat Philips ein sogenanntes SmartSleep-Stirnband vorgestellt. Es analysiert nicht nur den Schlaf des Trägers, sondern hilft mittels bestimmter Töne, die Tiefschlaf- oder Deltaschlafphase zu verbessern. Diese niederfrequenten Delta-Wellen werden benötigt, um den „Slow Wave Sleep“ (SWS) zu erreichen; denn vor allem diese Schlafphase sorgt dafür, dass man morgens erholt aufwacht.

Dabei hat gut und tief schlafen seinen Preis. Momentan müssen um die 400 US-Dollar aufgewendet werden, um dem murmeltierähnlichen Schlummer nachzueifern. Hat der Winter(tief-)schlaf aber erst mal die nötige Erholung gebracht hat, ist man bestens gerüstet, um wieder voll in die Betriebsamkeit des Alltags einzusteigen. Und für die Entspannung zwischendurch gibt es ja schon Schokoladenosterhasen – im Februar.

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