Start der ausschließlichen Fernbehandlung

Start der ausschließlichen Fernbehandlung

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat das erste Modellprojekt zur ausschließlichen Fernbehandlung genehmigt. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Unternehmen TeleClinic in München sowie von zwei privaten Krankenkassen getragen. Das Projekt musste sich vorher einer sorgfältigen Prüfung unterziehen: Es erfolgt ausschließlich der Einsatz von Ärzten aus Baden-Württemberg, die Einhaltung des Fachärztestandards und der Auflagen zur Dokumentationspflicht. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg ist nun Vorreiter auf dem Gebiet der ausschließlichen Fernbehandlung von Privatpatienten. Arzt und Patient begegnen sich bei der Fernbehandlung rein am Telefon, via Handy-App oder im Rahmen einer Videosprechstunde – der Arzt darf eine individuelle Diagnose stellen und die Th erapie einleiten. 2016 hatte die Kammer als erste in Deutschland die Berufsordnung geändert. Vor kurzem entschied auch der Bayerische Ärztetag, eine ausschließliche Fernbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen zu ermöglichen: Die gründliche Aufklärung von Patienten über Grenzen telemedizinischer Maßnahmen oder die Auswahl der Behandlungssituationen, seien ausschlaggebend für die Genehmigung. Parallel erhielt die Software elVi ® des Ärztenetzes Medizin und Mehr (MuM) durch den TÜV Nord ihre Zertifi zierung. Damit ist die Software die erste zertifizierte Videosprechstunden-Lösung in Deutschland. Das System ist zunächst in fünf Regionen mit zertifizierten Ärztenetzen implementiert.

meditaxa Redaktion | Quelle: aerztekammer-bw.de, kbv.de, elvi.de

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