CO2-Abgabe:

08. Nov 2022

2023 werden auch Vermieter zur Kasse gebeten

Ab 2023 sollen die Kosten der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe bei nicht bewohnten Gebäuden hälftig zwischen Mietern  und Vermietern aufgeteilt werden. Je nach Energieeffizienz des Gebäudes sollen Vermieter bei Wohnungen bis zu 90 Prozent der Kosten tragen, laut Entwurf des Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). Dieses muss zwar erst noch den Bundestag passieren, soll aber bereits ab 2023 gelten. Mit einem Zehn-Stufen-Modell werden Vermieter abhängig von der Energiebilanz ihres Gebäudes zur Kasse  gebeten. Diese Regelung soll Anreize zur energetischen  Sanierung schaffen. Demnach können sich Vermieter von bereits effizienten Gebäuden entspannen, da hier die Heizkosten ausschließlich von den Mietern getragen werden müssen.


HINWEIS

Als sehr effizient gelten bereits Gebäude, die 55 Prozent der Energie eines Standardhauses verbrauchen. Ausnahmen sind durch Denkmalschutz möglich, wenn energetische Sanierungen durch den Schutz eingeschränkt werden würden – hier müssten sich dann auch die Vermieter weniger oder gar nicht am CO2-Preis beteiligen.

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