Berufliche Auszeit – wer kümmert sich um meine Praxis?

Während man Pläne für die Praxis macht, passiert die Realität: Eine Auszeit muss her. Aber wer hält die Stellung in der Praxis? Wer kümmert sich genauso sensibel um die Patienten, mit dem gleichen Elan und vor allem: mit der gleichen Expertise?
Aus bestimmten Gründen – Krankheit des Vertragsarztes, Wahrnehmung berufspolitischer Aufgaben, Tätigkeit als Lehrbeauftragter, Erziehungs- und Schwangerschaftszeiten oder auch die Erkrankung des eigenen Kindes – kann ein Sicherstellungsassistent angestellt werden. Dieser muss über die gleichen Facharztkenntnisse wie Sie verfügen und die Genehmigung über die Anstellung muss im Vorfeld bei Ihrer KV beantragt werden. Für die Erziehung eines Kindes beispeilsweise kann für 36 Monate ein Sicherstellungsassistent angestellt werden. Dieser Zeitraum muss nicht zusammenhängend genommen werden. Ein Splitting über diese Zeit ist möglich, variiert allerdings von KV zu KV. Gesetzliche Vorgaben auf Bundesebene gibt es hierfür nicht (Beispiel: Baden-Württemberg: Aufteilung bis zum 8. Lebensjahr, Bayern: bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres).

meditaxa Redaktion | Quelle: A&W 05/18

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