(Zahn-)Ärzte und Künstlersozialabgaben

Selten, aber kann vorkommen – auch Heilberufler können in Bezug auf Künstlersozialabgaben zur Kasse gebeten werden, denn für jeden einzelnen Praxisinhaber bestehen erhebliche Ermittlungs- und Anzeigepflichten.


BEISPIEL

Sie lassen für Ihre Praxis ein neues Corporate Design entwickeln – Website, Praxisschilder, Geschäftsausstattung (Briefpapier, Visitenkarten, usw.) – alles schick und neu durch Designer, Layouter, Texter, Webdesigner, Zeichner oder Werbefotografen. Dabei ist dann jeweils nicht der reine Aufwand bei der Erstellung oder Änderung beitragspflichtig, wohl aber die künstlerische Gestaltung. Betroffene (Zahn-)Ärzte sollten deshalb entsprechende Rechnungen eindeutig aufteilen lassen.


Seit 2018 beträgt der Beitrag an die Künstlersozialkasse 4,2 Prozent des Nettoentgelts. Der Zahnarzt als Au­ftraggeber muss sich selbst bei der Künstlersozialkasse melden. Tut er dies nicht, nicht rechtzeitig oder unvollständig, drohen Schätzungen und Bußgeld. Die Meldung hat bis zum 31.03. des Folgejahres auf einem vorgeschriebenen Meldebogen zu erfolgen:
www.kuenstlersozialkasse.de/unternehmen-und-verwerter/entgeltmeldung.html.

Selten, aber kann vorkommen – auch Heilberufler können in Bezug auf Künstlersozialabgaben zur Kasse gebeten werden, denn für jeden einzelnen Praxisinhaber bestehen erhebliche Ermittlungs- und Anzeigepflichten.


BEISPIEL

Sie lassen für Ihre Praxis ein neues Corporate Design entwickeln – Website, Praxisschilder, Geschäftsausstattung (Briefpapier, Visitenkarten, usw.) – alles schick und neu durch Designer, Layouter, Texter, Webdesigner, Zeichner oder Werbefotografen. Dabei ist dann jeweils nicht der reine Aufwand bei der Erstellung oder Änderung beitragspflichtig, wohl aber die künstlerische Gestaltung. Betroffene (Zahn-)Ärzte sollten deshalb entsprechende Rechnungen eindeutig aufteilen lassen.


Seit 2018 beträgt der Beitrag an die Künstlersozialkasse 4,2 Prozent des Nettoentgelts. Der Zahnarzt als Au­ftraggeber muss sich selbst bei der Künstlersozialkasse melden. Tut er dies nicht, nicht rechtzeitig oder unvollständig, drohen Schätzungen und Bußgeld. Die Meldung hat bis zum 31.03. des Folgejahres auf einem vorgeschriebenen Meldebogen zu erfolgen:
www.kuenstlersozialkasse.de/unternehmen-und-verwerter/entgeltmeldung.html.

Quelle: BFH-Urteil vom 22.11.2018, V R 65/17

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