Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung bleibt bei 4,2 %

Auch 2020 wird der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung bei 4,2 % liegen. Abgabepflichtig sind z. B. Unternehmen, die für die Zwecke ihres Unternehmens Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit machen und dabei „nicht nur gelegentlich“ Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten (z. B. Fotografen, Grafiker, Webdesigner, Journalisten, etc.) erteilen. Die Grenze der „nicht nur gelegentlichen“ Aufträge

ist schnell erreicht. Nach Ansicht des Bundessozialgerichtes genügen bereits ein bis zwei Aufträge pro Jahr.
Damit spielt die Künstlersozialabgabe bei der stetig steigenden Anzahl an Betriebsprüfungen durch den Sozialversicherungsträger eine besondere Rolle. Mit ihr wird die gesetzliche Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung von rund 185.000 selbstständigen Künstlern und Publizisten mit- finanziert.

Für Zahlungen an juristische Personen (z. B. GmbH, UG, AG, e. V.) fällt keine Künstlersozialabgabe an. Auch Zahlungen an eine OHG oder KG sind nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts nicht abgabepflichtig, Zahlungen an eine GbR oder an Einzelunternehmer aber sehr wohl.

Quelle: www.kuenstlersozialkasse.de

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