Betriebliches Fahrrad und Co.: Mobilität zum Kalenderjahresende

Elektrofahrzeuge
Für die Berechnung des geldwerten Vorteils eines Elektrofahrzeuges oder eines Hybridelektrofahrzeuges, das zu mehr als 50 % für betriebliche Zwecke genutzt wird, ist für seit dem 01. Januar 2019 angeschaffte Fahrzeuge nur die Hälfte des Bruttolistenpreises anzusetzen.
Die Regelung war ursprünglich auf Anschaffungen bis zum 31. Dezember 2021 begrenzt, wird nun jedoch durch das Jahressteuergesetz 2019 bis zum 31. Dezember 2030 verlängert, wodurch die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges steuerlich noch attraktiver wird. Bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils mittels eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuches sind bei Anschaffung seit dem 01. Januar 2019 und vor dem 01. Januar 2031 bei der Ermittlung der insgesamt entstandenen Aufwendungen die Anschaffungskosten für das Elektro-Kraftfahrzeug oder vergleichbare Aufwendungen (Leasingraten) nur zur Hälfte zu berücksichtigen.

Begünstigung von betrieblichen Fahrrädern
Seit dem 01. Januar 2019 muss für die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrades kein geldwerter Vorteil mehr versteuert werden. Dies gilt auch für Elektrofahrräder, die verkehrsrechtlich nicht als Kraftfahrzeuge gelten (max. Geschwindigkeit des Elektroantriebs von 25 km/h). Damit das Fahrrad dem Betriebsvermögen zugeordnet werden kann, muss eine betriebliche Nutzung von mindestens 10 % gegeben sein. Ferner kann ein Fahrrad einem Arbeitnehmer steuerfrei zur (privaten) Nutzung überlassen werden, wenn die Überlassung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgt (keine Gehaltsumwandlung).

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