Sonderabschreibungen für Mietwohnungen

Um für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen, wurde für Baumaßnahmen aufgrund eines nach dem 31. August 2018 und vor dem 01. Januar 2022 gestellten Bauantrags oder einer in diesem Zeitraum getätigten Bauanzeige eine Sonderabschreibung für Mietwohnungen geschaffen.

Die Sonderabschreibung beträgt bis zu 5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Förderobergrenze von maximal 2.000 Euro je qm Wohnfläche). Die Sonderabschreibung kann im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren in Anspruch genommen werden. Somit können innerhalb des Abschreibungszeitraums insgesamt bis zu 28 % der förderfähigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten steuerlich berücksichtigt werden. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten dürfen 3.000 Euro je qm nicht übersteigen.

Es muss im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden neun Jahren eine entgeltliche Überlassung zu Wohnzwecken erfolgen. Die Inanspruchnahme der Sonderabschreibungen wird zeitlich begrenzt auf im Jahr 2026 endende Wirtschafts- oder Kalenderjahre. Ab dem Veranlagungszeitraum 2027 sind Sonderabschreibungen auch dann nicht mehr möglich, wenn der vorgesehene Abschreibungszeitraum noch nicht abgelaufen ist.

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