Mutter-Kind-Kur ist in erster Linie für die Mama

01. Feb 2020

Mutter-Kind-Kur ist in erster Linie für die Mama

Eine gesetzliche Krankenkasse muss auch dann die Kosten für privat versicherte Kinder einer (gesetzlich versicherten) Frau bezahlen, wenn sie von ihrer Kasse eine so genannte Mutter- Kind-Kur bewilligt bekommen hat. Die Mitnahme der Kinder zur Kur ist als „Leistung für die Mutter“ anzusehen. Deswegen bestünde auch umgekehrt eine Pflicht zur Kostenübernahme nicht, wenn die Kinder gesetzlich, die Mutter aber privat versichert wäre. Die Mitaufnahme der Kinder habe allein den Zweck, „der Mutter die Teilnahme an der stationären Vorsorgemaßnahme zu ermöglichen oder ihr die Entscheidung dafür zumindest zu erleichtern“.

Quelle: BSG, B 1 KR 4/18 R vom 28.05.2019

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