Zehn Euro für das Befüllen der E-Patientenakte

04. Mai 2020


Ab 2021 soll die sogenannte Erstbefüllung einer elektro-nischen Patientenakte zehn Euro für niedergelassene Ärzte bringen, so der Entwurf des „Patientendaten-Schutzgesetzes“
(PDSG). Delegieren können Ärzte die Fleißarbeit an Medizinische Fachangestellte. Das PDSG konkretisiert die datenschutzrechtlichen Anforderungen, die sich aus dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) ergeben. Zunächst soll die E-Patientenakte mit Befunden, Arztberichten und Röntgenbildern befüllt werden. Impf- und Mutterpass, das  U-Heft für den Kinderarzt sowie das Bonusheft für den Zahnarzt lassen sich ab 2022 hinterlegen. Versicherte sollen mit dem PDSG einen Anspruch darauf erhalten, dass ihre Ärzte die gewünschten Daten in der E-Patientenakte eintragen. Ab 2023 soll auch die Datenspende möglich sein: Patienten können ihre E-Patienten­akte freiwillig für Forschungszwecke zur Verfügung stellen.


Quelle: meditaxa Redaktion

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