Geldanlage und Krisenzeiten

11. Aug 2020


Weltweit haben Anlagen durch die Corona-Krise circa ein Drittel ihres Wertes verloren. Auch wenn sich die Kurse erholen, sorgen die Schwankungen weiterhin für Unsicherheiten. Behalten Sie einen kühlen Kopf mit fünf wichtigen Tipps zur Geldanlage:
Anlagestrategie muss passen


Die persönlichen Ziele sind das Wesentliche – die Modernisierung der Praxis oder der Kauf einer Immobilie. Die Strategie hängt von der Risikobereitschaft ab und dem vorhandenen Vermögen. Haben Sie bereits in eine bestimmte Branche investiert, ist es ratsam, in weitere Branchen und andere Regionen zu investieren, um das Vermögen zu differenzieren. Eine Umverteilung der Gelder kann dazu führen, die Balance des Portfolios zu erhalten.

Antizyklisches Handeln

Wenn die Preise wegen externer Schocks fallen, kann das dennoch ein guter Zeitpunkt für eine Investition sein: Ein bisher erfolgreiches Geschäftsmodell muss nicht auf einmal „wertlos“ werden, nur weil die Kurse wegen einer Krise auf Talfahrt gehen – manchmal darf man als „Fuchs“ aus Panikverkäufen anderer profitieren.

Wer zögert verliert

Bei langfristigen Investitionsstrategien spielt der Einstiegszeitpunkt nur eine Nebenrolle, ausschlaggebend für einen
Erfolg ist die Dauer – die Verlustwahrscheinlichkeit verringert sich, je länger man dabei bleibt. Bei einem Investmentsparplan, mit dem man regelmäßig Fondsanteile kauft, erhält man mehr Anteile, wenn die Kurse sinken. So kann man selbst Kursrückgängen etwas Gutes abgewinnen.

Langfristige Anlagen

Damit können nicht nur Rückgänge aus schwachen Kurszeiten aufgeholt werden, mit der Zeit erhöhen sich auch die Renditen überproportional.


BEISPIEL

Anleger A und Anleger B investieren je 250 Euro pro Monat in einen Fond. A investiert seit seinem 25. Lebensjahr, B seit seinem 35. Geburtstag. A spart aufgrund der längeren Laufzeit bei einer Verzinsung von fünf Prozent bis zum 67. Lebensjahr 416.683 Euro an, B nur 232.015 Euro (Differenz durch Inflation nicht mitgerechnet).

Eigene Grenzen

Um aktiv handeln zu können, bedarf es viel Zeit und intensives Marktbeobachten. Ein Vermögensverwalter ist daher eine gute Option, dieser übernimmt das Prüfen von Ungleichgewichten im Portfolio und das Organisieren von Käufen und Verkäufen. Wenn Sie zu diesem Thema Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.


Quelle: meditaxa Redaktion

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